Kellerbelüftung

Kellerbelüftung

Taupunkt frische Luft

Kellerbelüftung

Laut Statistik gibt es in der BRD 2 Millionen Häuser mit teilweise erheblichen Problemen mit Feuchtigkeit in Kellern und Untergeschossräumen. Richtiges Lüften wird oft falsch gemacht, so dass zu der bestehenden Feuchtigkeit noch Kondensfeuchte hinzukommt. Die Mauern saugen sich mit der Kondensfeuchte voll und großflächige Schimmelbildung ist dann nur noch eine Frage der Zeit. Hier bringt eine automatische Be- oder Entlüftung auf Dauer Abhilfe.

Wird in einem Raum die feuchte Luft durch trockenere ausgetauscht, so erfolgt eine langsame Abtrocknung an der Innenwandoberfläche. Die Feuchtigkeit im Mauerwerk kann so langsam nach außen transportiert werden. Bisher hatte man sinnvollerweise nur dann gelüftet, wenn die Außenluft kühler war. Dies hängt mit der absoluten Luftfeuchtigkeit zusammen. Kühlere Luft kann wenig Wasserdampf aufnehmen, damit ist die absolute Luftfeuchtigkeit geringer.

Wird diese durch den Kellerraum nur ein wenig erwärmt, was bei der automatischen Lüftung erfolgt, so kann diese Mischluft wieder Feuchtigkeit aufnehmen. Es gibt aber auch an warmen Tagen sehr trockene Luft, die sich zum Trocknen von feuchten Kellerräumen eignet. Nur durch den Einsatz von Taupunktsensoren werden mit Hilfe eines Programmes die optimalen Lüftungsbedingungen bestimmt. Damit kann über das gesamte Jahr kontrolliert die feuchte Keller- beziehungsweise Raumluft mit trockener Luft ausgetauscht werden.

Die Taupunkt gesteuerte Lüftung belüftet die Räume nur, wenn die Außenluft überhaupt in der Lage ist Feuchtigkeit aufzunehmen und transportieren zu können. Dies wird mittels Taupunktmessung ermittelt.

Wenn die Taupunkttemperatur niedriger ist, als die Taupunkttemperatur im Keller, wird belüftet. Die Taupunkt-temperatur ist das Maß der absoluten Feuchtigkeit in der Luft. Je niedriger diese Taupunkttemperatur ist, je mehr Wasserdampf kann diese aufnehmen und wird durch die Lüftungssteuerung intelligent ausgewertet. Sollte die Außentemperatur in den Minusbereich gehen, stoppt das Lüftungsprogramm automatisch, um keine Minustemperaturen ins Haus zu bringen. Je nach Raumgröße und Lüftungsbedarf kann zwischen neun verschiedenen Lüftungsintervallen gewählt werden. Im Anschlussmodul sind drei Tasten zugänglich, mit denen das Programmintervall ausgewählt werden kann, sowie um die aktuellen Daten wie Temperatur, relative Feuchte und die Taupunkttemperatur beider Taupunktsensoren aktuell anzuzeigen. Nachfolgende Tabellen von Beispielen erklären, wann die Steuerung aktiv oder inaktiv ist. Aktiv bedeutet, die Steuerung arbeitet nach den eingestellten Zeitintervallen. Inaktiv bedeutet, die Steuerung wartet bis die Temperaturwerte und die Feuchtigkeitswerte sich wieder in den aktiven Bereich bewegen.

Bestimmungsgemäße Verwendung

Die Lüftersteuerung ist zur Entfeuchtung von Räumen, wie nassen Kellern, Lagern usw. gedacht. Über zwei absetzbare Sensoren werden der Taupunkt innerhalb des zu trocknenden Raumes und der Taupunkt der Luft im Freien bestimmt. Der Taupunkt ist ein Maß für die absolute Luftfeuchte. Befindet sich der Taupunkt außen unter dem Taupunkt der Luft im Raum (Luft außen ist trockener), wird der Raum belüftet und wird somit entfeuchtet. Eine individuelle Anpassung ist durch das System gegeben. Es wird über das System abwechslungsweise be- und entlüftet. Auf Wunsch auch mit Wärmerückgewinnung.

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